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PostHeaderIcon Chronik-Gesangverein 1888 Höringen e.V.

Gesangverein 1888 Höringen e.V. - Die Hörmonists im Jubiläumsjahr 2013
(Gesangverein 1888 Höringen e.V. - Hörmonists 2012)

Gesangverein 1888 Höringen e.V. - Der Männerchor im Jubiläumsjahr 2013
(Gesangverein 1888 Höringen e.V. - Männerchor 2012)

Die Chorgemeinschaft Höringen/Gundersweiler
(Chorgemeinschaft Höringen/Gundersweiler 2012)

Chronik des Gesangvereins 1888 Höringen e.V.

Gedanken:

Am 22. Februar 1988 waren es genau hundert Jahre, daß der Jubilar das Licht der Welt erblickte, als Männergesangverein, was er bis heute geblieben ist - trotz aller ernstge-meinten Versuche, auch den Frauen des Dorfes den Chorgesang zu ermöglichen, trotz aller Unkenrufe, daß auch Höringen nicht von der allgemeinen Entwicklung verschont bleibe. Woran liegt es, daß der gemischte Chor auf sich warten läßt? Sind unsere Bürger konservativ oder rückständig? Wie ist es zu werten, wenn junge Männer heute Mitglied im Männergesangverein werden? Sehen sie im Chorgesang eine Alternative zum Individualismus unserer Zeit, der glaubt, ohne Wertskala, ohne Bildungsideal auskommen zu können? Lohnt es sich - fragen sie - Zeit und Geld in eine Gemeinschaft von Sängern zu investieren? So gefragt, sicherlich nicht, denn wenn die Freude am Gesang fehlt, macht die Mitgliedschaft als aktiver Sänger wenig Freude.

So sehen es auch die „Alten“, die heute als Ehrenmitglieder auf eine lange und wechselvolle Zeit des Chorgesanges zurückblicken. Und sie stellen fest: Heute ist es keine Ehre mehr, Mitglied in einem Gesangverein zu sein. Und wegen der fernen Aussicht auf Ehrung für langjährige Mitgliedschaft ist auch niemand mehr aus der Reserve zu locken. Da nützen auch nicht die gutgemeinten Versuche, Vereinsleben, Geselligkeit und Liedauswahl attraktiver zu gestalten. Um so mehr freut es uns heute, mit einer solch stattlichen
 
Sängerschar den 100. Geburtstag feierlich begehen zu dürfen. Nie zuvor wurde ein solches Jubiläum in unserem Dorf gefeiert, und deswegen sind wir auch ein wenig stolz. Dieses Fest am 1., 2. und 3. Juli 1988, bei dem ca. 50 Vereine ihre Zusage gegeben haben, ist das größte Fest, das je in Höringen gefeiert wurde.

Wenn wir nun voller Respekt zurückblicken auf dieses Jahrhundert des Chorgesangs, so sehen wir vor uns jene Urgroßväter, Großväter, Väter und Söhne, die mit Geschick und Erfolg in der Vorstandschaft dem Verein gedient haben und noch dienen. Ihnen gebührt unsere besondere Achtung, Dank und Wertschätzung. Deshalb sollen für alle Ewigkeit ihre Namen in der Vereinschronik an hervorragender Stelle erwähnt werden. Es sind:

Chorleiter des Gesangvereins Höringen:

Name Vorname Beruf Jahr
Hofstadt Heinrich    Lehrer    1888 - 1891
Linz Friedrich    Lehrer 1891 - 1897
Stolz Heinrich Lehrer 1897 - 1899
Kampfmann
Lehrer 1899 - 1900
Müller
Lehrer 1900 - 1903
Heyl O. Lehrer 1903 - 1906
Roos Karl Lehrer 1906 - 1911
Dick Emil Lehrer 1911 - 1912
Rössel
Lehrer 1913 - 1914
Ruhejahre wegen des 1. Weltkrieges
Stengel
Lehrer 1920
Dieden Wilhelm Lehrer 1921 - 1928
Rahm Rudolf Lehrer 1928 - 1930
Pfleger
Lehrer 1930
Neumayer Heinrich Lehrer 1930 - 1932
Stier Heinrich Lehrer 1932 - 1934
Kinges Heinrich Lehrer 1934 - 1936
Krein
Lehrer 1936
Clemens Eugen Lehrer 1936
Rempe
Musiker 1937
Lechner
Lehrer 1937
Danner Albert Lehrer 1938
Werner Karl Lehrer 1938 - 1939
Ruhejahre während des 2. Weltkrieges und Verbot durch die Militärregierung
Werner Karl Lehrer 1949 - 1952
Rahn Gustav Lehrer 1953 - 1954
Faul Helmut Lehrer 1955
Kurz Hermann Lehrer 1956 - 1960
Goesele Hans Lehrer 1961
Matzenbacher Alfred Lehrer 1962
Kurz Hermann Lehrer 1962
Bohlander Sieglinde Lehrerin 1962-1991


























 



 


 








1. Vorsitzende des Gesangvereins Höringen

Name Vorname Jahr
Schläfer Jakob 1888 - 1899
Bohlander Jakob VI 1899 - 1911
Schneickert Jakob 1911 - 1915
Ruhejahre wegen des 1. Weltkrieges
Schneickert Jakob 1920 - 1922
Schläfer Philipp II 1922 - 1925
Schläfer Jakob 1925 - 1927
Bohlander Wilhelm 1927 - 1929
Schläfer Julius 1929 - 1936
Geib Heinrich 1936 - 1939
Müller Eduard 1939 -
Ruhejahre wegen des 2. Weltkrieges und Verbot durch die Militärregierung
Kolter Ludwig 1949 - 1950
Graf Otto 1950 - 1953
Kaufmann Alois 1953 - 1955
Graf Otto 1955 - 1957
Denzer Ludwig 1957 - 1972
Bohlander Heinrich 1972 - 1973
Busch Friedrich 1974 - 1976
Denzer Ludwig 1976 - 1990

Geschichte:

Sicherlich ist es kein Zufall, daß Mitte des vergangenen Jahrhunderts eine Welle von Vereinsgründungen durch Deutschland und Europa schwappte, daß bei uns besonders die Gesangvereine vorherrschten. Der Höhepunkt dieser Gründungen erfolgte nach dem glorreichen Sieg 1871 über Frankreich.

Diese Zeit trägt in der Geschichte des Deutschen Reiches den Namen Gründerzeit. Politisch ist diese Zeit gekennzeichnet durch das alles beherrschende Streben nach Freiheit und Einheit.

Der Auslöser für die Vereinsgründungen ist in erster Linie die gewonnene Freiheit der Bürger. Sie wird begleitet vom einsetzenden Wohlstand der Leute, die die technischen Errungenschaften der industriellen Revolution für sich einsetzten. Davon profitierten auch Bauern und Handwerker. Zum ersten Mal verfügten sie über ein gewisses Maß an Freizeit. Hinzu kommt nach 1871 eine gewisse Euphorie des „Alles ist machbar“, was vor allem zur Hebung des Selbstbewußtseins der Menschen führte. Das neue Lebensgefühl verlangte nach einer Freizeitbetätigung außerhalb der Familie. Man leistete sich jetzt den Luxus, in den Wintermonaten zweimal wöchentlich die Singstunden des Gesangvereins zu besuchen.

Wer waren die Sänger? Es waren in erster Linie Bauern. Recht selten kam es vor, daß sich ein Handwerker in diesem Kreis einfand oder ein Arbeiter sich um Aufnahme be-mühte. Viel eher gelang es dem angesehenen Bauernknecht, die Aufnahmebedingungen zu erfüllen, die von Recht und Tugend, Sitte und Moral nur so trieften. Außerdem war es vielen nicht möglich, die wenigen Reichspfennige aufzubringen, die man als Mitgliedsbeitrag zu berappen hatte. „Man“ blieb also längere Zeit unter sich.

Wieviel besser haben wir es doch heute. Nur der Wille des Mitglieds zählt. Viele Arbeiter haben so den Weg in den Gesangverein gefunden. Ohne sie wäre der Verein nicht existenzfähig. So ändern sich die Zeiten. Und diese Entwicklung ist noch in vollem Gange. So können wir voller Zuversicht in die Zukunft blicken. Vorher aber wollen wir all jenen danken, die den Weg zu uns gefunden haben, den Aktiven und Passiven, den Neubürgern und Auswärtigen. Nicht zuletzt gilt unser Dank den Langgedienten und Ehrenmitgliedern für ihre Treue zum Verein.

Skizzen zur Vereinschronik:

Es waren 39 Personen, die sich am 22. Februar 1888 im Schulsaal einfanden, um einen Gesangverein zu gründen. Aus ihrer Mitte wählten sie die erste Vorstandschaft. Folgende Personen gehörten ihr an:

1. Vorsitzender:    Jakob Schläfer
Dirigent: Heinrich Hofstadt
Rechner: Georg Philipp Jung
Schriftführer: Philipp Bohlander

Zwei Jahre später wurde voller Stolz die Vereinsfahne in Dienst gestellt. Zwar wird damit heute weniger auf Umzügen marschiert, aber bei sonstigen freudigen und traurigen Anlässen erfüllt sie unverändert ihren Zweck.

Gesangverein Höringen im Gründungsjahr 1888
(Gesangverein Höringen im Gründungsjahr 1888)
 
 
 
Weiterhin erscheinen uns folgende Fakten erwähnenswert:

Bis zum heutigen Tage ist die kulturelle Bedeutung des Vereins unbestritten. Diese künstlerische und volksbildnerische Tätigkeit des Vereins wurde nur zweimal durch höhere Gewalt unterbrochen:

a) Im 1. Weltkrieg von 1915 bis 1918
b) Im 2. Weltkrieg von 1941 bis 1945

Im Jahre 1945 wurde der Verein durch die Militärregierung aufgelöst.

Am 26.12.1948 fand die Neugründung statt, unter dem Namen „Gesang- und Kulturverein“, nachdem die Militärregierung dies wieder erlaubt hatte. Viele Sänger und passive Mitglieder kehrten aus dem Krieg nicht mehr zurück, wie es auch damals nach dem 1. Weltkrieg war. In unseren Herzen aber leben sie weiter.

Ab der Generalversammlung vom 13.01.1954 trägt der Verein wieder den Namen Gesangverein. Seinen heutigen Namen ohne den Zusatz „e.V.“ erhielt der Verein in der Generalversammlung vom 10.01.1956. Er hieß somit „Gesangverein 1888 Höringen“.

Vom 03.01.1970 bis 09.01.1982 unterhielt der Verein eine Musikgruppe, in der die Kinder der Vereinsmitglieder Instrumentalunterricht erhielten und das Vereinsleben besonders bei dörflichen Veranstaltungen bereicherten. Der Dirigent der Musikgruppe war während der ersten zehn Jahre Herr Ludwig Müller aus Schallodenbach.

Musikgruppe im Jahr 1970 
(Musikgruppe im Jahr 1970)

Seit dem 29.05.1976 trägt der Verein den Namen „Gesangverein 1888 Hörigen e.V.“. Die Eintragung in das Vereinsregister war unumgänglich geworden. 1979 erfolgte eine weitere Satzungsänderung, die in Zukunft die fiskalische Gemeinnützigkeit des Vereins festschreibt.

Weiterhin ist zu erwähnen, daß Ludwig Denzer seit 1955 in der Vorstandschaft ist und seit 06.01.1957 1. Vorsitzender mit kurzer Unterbrechung. Er führt den Verein zum Jubiläum zusammen mit der Chorleiterin Sieglinde Bohlander, die dieses „Amt“ in Höringen seit 1962 versieht.

Wenn wir nun noch einen Blick werfen auf die Aktivitäten des Vereins, so muß man erwähnen, daß am 13. Juli 1913 das 25jährige und am 20. Mai 1928 das 40jährige Stiftungsfest unter großer Beteiligung der Bevölkerung gefeiert wurde, was leider, wie man sich leicht vorstellen kann, zum 50. Jubiläum nicht möglich war. Uneinigkeit aus parteipolitischen Gründen und („Geldmangel“ in der Urkunde gilt als Vorwand!) der „Hauch“ der drohenden Katastrophe, die über unser Volk bald hereinbrach, waren die wirklichen Gründe.

Das 75jährige Jubiläum vom 13. bis 15. Juli 1963 wurde gebührend gefeiert. Das ganze Dorf war auf den Beinen und jeder half in irgendeiner Form mit, daß dieses Fest des Gesangvereins ein voller Erfolg wurde.

Gesangverein 1888 Höringen e.V. im Jubiläumsjahr 1963
(Gesangverein 1888 Höringen e.V. im Jubiläumsjahr 1963)

Die Zeit vor diesem krönenden Höhepunkt war ausgefüllt von einer immer reger werden-den Sangestätigkeit. Die neben den Sängerfesten recht häufig stattgefundenen Sängerwettstreite sind für die älteren Vereinsmitglieder heute noch Gesprächsthema, denn unter der bewährten Leitung von Lehrer Wilhelm Dieden konnte die damalige Sängerschar beachtliche Erfolge verbuchen.

Erster Chorleiter nach dem 2. Weltkrieg war der Lehrer Karl Werner, der sich große Verdienste um die Wiederbelebung des Chorgesanges erworben hat. Ihm folgte der Lehrer Hermann Kurz, dem es vorbehalten blieb, das beachtliche Niveau des Chorgesanges noch zu heben. Nachdem die Lehrerin Frau Sieglinde Bohlander im Jahre 1962 nach Höringen kam, übernahm sie als erste Frau die Chorleitung des „Männergesangvereins“, was damals noch als kleine Sensation empfunden wurde.

Weiterhin ist zu erwähnen, daß zahlreiche Theaterabende, die auf eine lange Tradition zurückgehen, die Höhepunkte im Vereinsgeschehen darstellten.

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Sangestätigkeit im Jahresverlauf. Nach dem traditionellen Frühjahrskonzert, bei dem in der Regel zwei bis vier Vereine eingeladen werden und verdiente Sänger geehrt werden, nimmt der Verein an zahlreichen Sängerfesten, Liederabenden, Konzerten usw. teil. Hinzu kommen die „Ständchen“ zu allen möglichen privaten Jubiläen der Mitglieder, der Grabgesang auf dem Friedhof und die Teilnahme bei den Festen und Feiern der örtlichen Vereine. Weihnachtsfeier und Kameradschaftsabend der Aktiven beenden das Jahr. Sehr oft veranstalten wir auch ein Sommerfest im Freien auf dem Festplatz der Gemeinde im Kastanienhain und fast jährlich einen Ausflug, der sich großer Beliebtheit erfreut. An Wertungssingen beteiligen wir uns, so auch am Samstag, dem 28.03.1987 in Sembach, wo dem Chor und der Dirigentin, Frau Bohlander, eine erfreulich gute Beurteilung zuteil wurde, was allen Sängern Auftrieb fürs „Hundertjährige“ gab.

Etwa alle zehn Jahre fand und findet auf dem Festplatz eine größere Veranstaltung statt, zu der außer Gesangvereinen auch Musikvereine eingeladen werden.

Letzte Meldungen:

Am Samstag, dem 16. Mai 1987, wurde im Frühjahrskonzert Frau Sieglinde Bohlander für ihre 25jährige Tätigkeit als Chorleiterin in Höringen geehrt.

Die politische Gemeinde Höringen hat dem Gesangverein eine neue „Fahnenschleife“ zum „Hundertjährigen“ gestiftet, wofür der Gemeinde unser aller Dank gebührt.

Am Sonntag, dem 12. Juni 1988, wurde uns in Zweibrücken in einem Festakt die Zelterplakette verliehen. Dies ist eine große Ehre für den Gesangverein Höringen, denn diese höchste Auszeichnung würdigt das erfolgreiche, hundertjährige Wirken des Vereins. Die Zelterplakette wurde 1956 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet „als Auszeichnung für Chorvereinigungen, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben“. (Erlaß vom 07. August 1956)

Die Plakette zeigt auf der Vorderseite Carl Friedrich Zelter (1758-1832), auf der Rücksei-te den Bundesadler mit der Umschrift „Für Verdienste um Chorgesang und Volkslied“. Die Zelterplakette wird durch den Bundespräsidenten aus Anlaß des einhundertjährigen Bestehens eines Chors auf dessen Antrag verliehen. Voraussetzung für die Verleihung ist der Nachweis, daß sich der Chor in ernster und erfolgreicher musikalischer Arbeit der Liedpflege gewidmet und im Rahmen der örtlich gegebenen Verhältnisse künstlerische oder volksbildende Verdienste erworben hat.

Die Verleihung erfolgt einmal jährlich – traditionsgemäß am Sonntag Lätare (drei Wochen vor Ostern) im Rahmen eines Festaktes auf Bundesebene. Dieses Jahr erfolgte der Festakt in Baden-Baden. Bei diesem Festakt überreicht der Bundespräsident oder dessen Beauftragter einem der auszuzeichnenden Chöre die Zelter-Plakette und die Urkunde, stellvertretend für alle Chöre, die diese Ehrung im gleichen Jahr erfahren.

Ausblick:

Möge unser Jubiläumsfest dazu beitragen, daß auch im zweiten Jahrhundert der Chorgesang in Höringen die Herzen aller erfreut und daß noch mehr junge Männer den Weg zu Lied und Chor finden, denn

… nichts auf Erden ist kräftiger,
die Traurigen fröhlich,
die Fröhlichen traurig,
die Verzagten herzhaft zu machen,
die Hoffartigen zur Demut zu reizen,
den Neid und Haß zu mindern,
denn die Musik.
(Martin Luther)

Heinrich Bohlander, Juni 1988



 
Fortführung der
Chronik des Gesangvereins Höringen 1888 e.V.

Einleitung:

Friedrich Nietzsche hat es bereits gewusst: „Ohne Musik ist das Leben ein Irrtum:“ Dass die Gründung des Gesangvereins in Höringen kein Irrtum war, beweisen die stolzen 125 Jahre, auf die der Verein zurückblicken kann. 125 arbeitsreiche und nicht immer ganz leichte Jahre, aber man lässt sich noch immer nicht unterkriegen. Entgegen aller Spekulationen, so ein Verein könne sich nicht halten und sei schon bald nicht mehr existenzfähig, hat er sich in den letzten Jahren überaus rege und aktiv gezeigt. Den vielen negativen Prognosen zum Trotz hat er nicht nur die Zahl seiner Auftritte und der vereinseigenen Veranstaltungen beträchtlich erhöht, sondern nun auch noch eine Schippe draufgelegt und einen gemischten jungen Chor, die Hörmonists, aus der Taufe gehoben. Mit diesem frischen Wind in den Segeln und endlich auch ein paar jungen Gesichtern - und vor allem Frauen - an Bord, ist die Existenz des Vereins hoffentlich auch für die nächsten 125 Jahre gesichert!

Nachdem der leider bereits verstorbene Heinrich Bohlander, der lange Jahre als Sänger und ehemaliges Vorstandsmitglied im Verein engagiert war, in seiner Chronik die Geschichte des Vereins von seinen Anfängen bis zu seinem hundertjährigen Bestehen 1988 aufgezeichnet hat, möchte ich nun im Anschluss einen Blick auf die darauffolgen-den und von vielen Ereignissen - von Hochs und Tiefs und vor allem von gemeinsam erarbeiteten Erfolgen - geprägten letzten 25 Jahre werfen.

Der Gesangverein von 1988 bis heute

Das 100-jährige Jubiläum mit großem Festumzug und Verleihung der Zelterplakette ist ein voller Erfolg und erfüllt alle Beteiligten mit Stolz auf den Verein und seine Leistungen. 
 
Gesangverein 1888 Höringen e.V. im Jubiläumsjahr 1988
(Gesangverein 1888 Höringen e.V. im Jubiläumsjahr 1988)

 
Die Zelter-Plakette, verliehen vom Bundespräsidenten im März 1988  
(Die Zelter-Plakette, verliehen vom Bundespräsidenten im März 1988 )

Doch unglücklicherweise hält die Euphorie nicht lange an, denn Anfang 1989 gibt der 1. Vorsitzende Ludwig Denzer seinen Rücktritt bekannt, nachdem er das Amt 28 lange und tatkräftige Jahre innehatte. Nun wird er für seine Leistungen um den Erfolg des Vereins von dessen Mitgliedern einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Wunsch für die Zukunft des Vereins ist es in erster Linie, dass eine jüngere Generation nun die Richtlinien neu und zeitgeistgemäß bestimmen und so sein Fortbestehen auch weiterhin sichern soll. Er versteht nur zu gut, dass es wichtig ist, eine Verjüngung des Vereins anzustreben, um möglichst noch ein weiteres Jahrhundert erfolgreicher Vereinsgeschichte zu schreiben.

Doch in diesem Zusammenhang steht man vor einem ernsten Problem: Es findet sich kein Mitglied, das bereit ist, an seine Stelle als 1. Vorsitzender zu treten. Um die Auflösung des Vereins zu verhindern, schiebt Ludwig Denzer seinen Rücktritt noch eine Zeit lang auf, stellt aber die Bedingung, dass die nächste Generation in dieser Zeit bereits in die Aufgaben des Vorstands eingeführt wird. 

1990 findet sich dann endlich ein Nachfolger für Ludwig Denzer: Oswald Glaser übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden. In der Folgezeit lässt sich auch tatsächlich ein Mitgliederzuwachs feststellen, doch die Senkung des Durchschnittsalters ist nach wie vor ein entscheidendes, jedoch unerreichtes Ziel.

Einen kleinen Tiefpunkt erreicht der Gesangverein 1994. Oswald Glaser tritt aus dem Vorstand aus. Sein Nachfolger, Edmund Schwarz, wird nahezu problemlos gefunden, doch die Frage nach der Überlebensfähigkeit des Vereins, die schon längere Zeit in der Luft schwebt, wird zum ersten Mal offen gestellt. Der Verein kann weniger und weniger aktive Mitglieder verzeichnen, was die Befürchtung aufkommen lässt, dass der Singstundenbetrieb unter den gegebenen Umständen kaum aufrecht zu erhalten ist. Verdruss und Meinungsverschiedenheiten machen sich in den Reihen der Mitglieder breit. Der Ehrenvorsitzende Ludwig Denzer appelliert an alle Sänger und die Vorstandschaft und bittet um Engagement und Werbung für den Verein, der ihm so am Herzen liegt.

Erschwerend kommt hinzu, dass 1991-93 die Vereinsaktivitäten eher rar geblieben sind, was nicht zuletzt dem Rücktritt der langjährigen und vielgeliebten Dirigentin Sieglinde Bohlander und der zunächst erfolglosen Suche nach einem neuen Chorleiter zuzuschreiben ist. Auch der Liederabend im Frühjahr des Gesangvereins, der langjährige Tradition hat, findet in dieser Zeit nicht mehr statt.

Schließlich  findet sich 1994 in Oliver Klapp doch noch ein engagierter Chorleiter, was neuen Auftrieb gibt und die Sänger wieder Mut schöpfen lässt. 1996 übernimmt Eric Schöppler das Amt des ersten Vorsitzenden, das er über 14 Jahre behält und so eine gesunde Kontinuität in das Vereinsleben bringt. „Wer nichts macht, der macht auch nichts verkehrt!“, sagt er und fasst zielbewusst den Entschluss, auch mal einige Risiken einzugehen, mit dem Wunsch, durch Veränderung und neuen Wind in den Segeln dem Verein wieder zu Aufschwung zu verhelfen. Zum ersten Mal findet 1996 der „Liederabend im Herbst“ statt, der zu einem vollen Erfolg wird. 

Auch die Feierlichkeiten zum 110-jährigen Bestehen des Vereins 1998 heben die Stimmung beträchtlich. Ähnlich des 100-jährigen Jubiläums wird auch dieser Anlass gebührend gefeiert und jeder steuert etwas zu seinem Gelingen bei. Den Höhepunkt aber bildet die Stiftung des Wappenschildes durch das Land Rheinland-Pfalz, der für Ver-dienste um das Bemühen um Erhaltung und Pflege des deutschen Liedes und des Chorgesanges verliehen wird. Zusammen mit der Zelterplakette, die dem Verein 1988 bereits gestiftet wurde, stellt dies die höchste Auszeichnung dar, die ein Gesangverein erhalten kann. „Ohne Veränderung keine Zukunft“ schreibt die Rheinpfalz anlässlich des Jubiläums und die Gratulanten wünschen dem Verein, was Eric Schöppler bereits für notwendig erklärt hat: Mut zu Veränderungen, um einen langen Fortbestand zu sichern. Die Dirigentin Sieglinde Bohlander, die fast 30 Jahre in ihrem Amt glänzte und selbst heute noch aushilft, wenn Not am Mann ist, wird für ihre Verdienste um den Verein geehrt und zur Ehrendirigentin ernannt.

Ab 1999 geht es etwas aufwärts. Die Sänger treten zu vielen Anlässen innerhalb der Gemeinde auf und nehmen 1999 sogar an einem Gutachtersingen und im Laufe der Jahre an mehreren Chorseminaren teil. Jedes Jahr im Sommer veranstaltet der Verein ein Grillfest und ab und an einen Liederabend im Frühjahr. Auch weiterhin nimmt er zahlreiche Aktivitäten wahr, die mittlerweile für einen Gesangverein keineswegs mehr selbstverständlich sind: Grabgesang bei Beerdigungen, Auftritte bei öffentlichen Veranstaltungen innerhalb der Gemeinde und beim Volkstrauertag sowie regelmäßige Besuche von  Liederabenden der Vereine in der Nachbarschaft.

Eine erneute Veränderung, die den Vereinsaktivitäten sehr zu Gute kommt, gibt es im November 2007: Eine Chorgemeinschaft der beiden Männerchöre Höringen und Gundersweiler wird gegründet, ein gemeinsamer Männerchor entsteht unter der Leitung von Oliver Klapp und es werden gemeinsame Singstunden abgehalten, die abwechselnd in Höringen und Gundersweiler stattfinden. Ein Großteil der Auftritte wird nun zusammen von den Höringern und Gundersweilerern gestaltet und durch den Zusammenschluss erreicht man, dass die Anzahl der Termine und Veranstaltungen, an denen der Chor teilnimmt, sich fast verdoppelt. 2008 beispielsweise stellt die Chorgemeinschaft einen von Erfolg gekrönten Liederabend zur 120-Jahr-Feier des Vereins auf die Beine und 2009 findet auch nach langer Zeit einmal wieder ein Herbstsingen statt. 2010 bekommt der Gesangverein schließlich sogar seinen eigenen Bereich auf der Homepage des Dorfes Höringen und zeigt somit, dass er es schafft, zeitgemäß aufzutreten und „up-to-date“ zu bleiben.

Nachdem Klaus Denzer in den letzten Jahren verstärkt im Vorstand mitgewirkt und das Amt des 2. Vorsitzenden ausgeübt hatte, wird er nun 2010 erstmals zum 1. Vorsitzenden gewählt. Was diese Aufgabe bedeutet, hat er durch seinen Vater, der sich ihr lange Jahre mit Herzblut gewidmet hat, noch in lebhafter Erinnerung und möchte in dieser Position alles daran setzen, den Gesangverein als Kulturträger zu erhalten, mehr noch, ihn auch in den Köpfen der Menschen - ob nun Mitglieder oder nicht - wieder etwas präsenter zu machen.

Deshalb ist es nun an der Zeit, Bilanz zu ziehen: Noch immer ist das Problem des steigenden Altersdurchschnitts nicht von der Hand zu weisen. Zudem ist es offensichtlich, dass es dem Verein abgesehen von jungen Stimmen noch an etwas ganz anderem Entscheidendem fehlt: Sängerinnen. Deshalb macht man es sich zur Aufgabe, nun endlich einmal die Gründung eines Kinder- sowie eines jungen gemischten Erwachsenenchors in Angriff zu nehmen. Die Bemühungen sind von Erfolg gekrönt und nach den ersten Monaten pendelt sich die Zahl der Aktiven auf etwa 6 - 8 Kinder, 14 Sängerinnen und 12 jüngere Sänger ein.

Nachdem Oliver Klapp im Herbst 2011 sein Amt als Dirigent niederlegt, findet der Verein in der begabten und offenen Melania Popescu eine „geeignete, engagierte und vor allem hervorragende Chorleiterin“, wie Klaus Denzer es begeistert ausdrückt.

Seit dem letzten Jahr hat der Gesangverein im Zuge dieses frischen Windes einen Mitgliederzuwachs von 30 % und eine Senkung des Altersdurchschnitts erfahren. Sein Debut hat der neue gemischte Chor - mittlerweile auf den Namen Hör(ingen Har)monists, kurz Hörmonists, getauft - im Mai 2012, wo er erstmals mit 2 Liedern im Zuge eines im Höringer Bürgerhaus veranstalteten Liederabends auftritt und laut Rheinpfalz seine „Feuertaufe mit Bravour“ besteht. Die moderne Liedauswahl und der abwechslungsreiche Vortrag der neuen Songs finden sofort Anklang beim Publikum und schaffen es, zu überzeugen.

Bericht der Tageszeitung "Die Rheinpfalz", vom 23. Mai 2012

Feuertaufe mit Bravour bestanden
Höringen: Chor „Hörmonists“ begeistert am Liederabend im Bürgerhaus mit zwei Premieren-Liedern


Generationenübergreifendes Projekt: Bei den „Höringen Harmonists“ sind auch ganz junge Sänger dabei. Das Durchschnittsalter der 24 Aktiven liegt bei 35 Jahren. Die Idee für den Chor ist entstanden, nachdem die Anfangseuphorie des Kinder- und Jugendchors nachgelassen hatte.

„We are the world“ von Michael Jackson und Lionel Richie sowie „ We have a dream“ von Dieter Bohlen: Das waren die ersten beiden Lieder, die der neue Chor „Die Hörmonists“ – abgeleitet von Hör(ingen Har)monists - öffentlich gesungen hat. Premiere der Hörmonists war beim gelungenen Liederabend des Höringer Gesangvereins.

Das Durchschnittsalter des neuen Chors in Höringen mit 24 Sängerinnen und Sängern liegt bei 35 Jahren. Einige Junge kommen aus dem im Herbst gegründeten Kinder- und Jugendchor, der nach einer Anfangseuphorie mit 45 Anmeldungen dann doch etwas nachgelassen hatte. Die Aktiven wohnen in Höringen, Winnweiler und Münchweiler, jedoch sind alle in Höringen aufgewachsen. Ein Glücksfall für den Chor ist seine Dirigentin Melania Popescu, mit der die Hörmonists seit Januar proben. Die 36- jährige Chorleiterin stammt aus Rumänien, wohnt seit einigen Jahren in Kaiserslautern und ist studierte Dirigentin. Sie war in der Zeit von 2001 bis 2004 Chefdirigentin des Musikschulchors lassy in Rumänien und Leiterin des Rumänischen Rundfunk- und Fernsehchors.

Vor allem „We are the world“ hat beim Publikum großen Anklang gefunden.

Der erste Auftritt des Chors beim Liederabend im Bürgerhaus war ein voller Erfolg. Vor allem „We are the world“ (mit Solo-Part von Jerome Harris) hat beim Publikum großen Anklang gefunden, nicht zuletzt wegen des harmonischen Zusammenwirkens der verschiedenen Generationen. Aber auch die weiteren Chöre haben zum Gelingen des Liederabends beigetragen, bei dem abwechslungsreichen Programm war für jeden Geschmack etwas dabei. Den eher traditionellen Part haben die Chorgemeinschaft Höringen-Gundersweiler (Leitung Melania Popescu) und der Männerchor Imsbach (Wolfgang Zimmer) übernommen. Die Chorgemeinschaft überzeugte beispielsweise mit „I will follow him“ und „Funiculi-Funicula“, die Sänger aus dem früheren Bergmannsdorf unter anderem mit „Glück auf“. Mit viel Pepp präsentierte sich der Frauenchor der Sängervereinigung Winnweiler (Leitung Petra Lieberich), etwa bei „Mamma Mia“. Dem standen die Männer des gleichen Vereins kaum nach und boten zur Überraschung der Besucher beim „Kriminal-Tango“ sogar eine „Schusseinlage“ mit vorgetäuschtem Sturz des Chorleiters Walter Paul.

Der Gospelchor „Go-Spirit“ Trippstadt (Leitung Jerome Harris) riss die Zuhörer nicht nur beim bekannten „Glory, Glory Halleluja“ mit. Grandios auch das von Alexandru Popescu solo vorgetragene „Granada“ am Klavier begleitet von Melanie Haberer. Udo Gaß aus Winnweiler hat gekonnt durch das Programm geführt und dabei unter anderem einige Gedichte des in Höringen geborenen Heimatdichters Daniel Kühn (1859-1920) vorgetragen.

Auch den beiden ältesten Gästen – 88 und 91 Jahre alt - hat das Programm gefallen.

Kaus Denzer, erster Vorsitzender des Gesangvereins Höringen, zeigte sich vom ersten Auftritt der „Höringer Harmonists“, aber auch vom Liederabend insgesamt „total begeistert“. Gut angekommen sei das neue Konzept, auf die für einen Liederabend typischen Tische und Bänke zu verzichten und stattdessen Stuhlreihen zu stellen. Dass aber bei allen Neuerungen auch der traditionelle Chorgesang nicht zu kurz gekommen ist, zeigt die Reaktion der beiden ältesten der rund 250 Besucher: Der 88-jährige und die 91-jährige waren mit dem Programm des Liederabends rundum zufrieden. (red)

Zusätzlich zur neuen Dirigentin und neuen Stimmen kann der Verein noch einen weiteren Zuwachs verzeichnen: Seit Herbst 2012 übernimmt Maria Maj die Klavierbegleitung bei Konzerten und anderen Veranstaltungen. In diesem Zug geht unser besonderer Dank auch an Melanie Haberer, die diese Aufgabe 20 Jahre lang übernommen hat, wobei sie keine noch so lange Fahrt scheute.

Insgesamt ist der Verein, besonders seit den letzten Jahren, auf dem besten Weg, sich sowohl durch Tradition als auch durch Innovation zu behaupten und durch Fortschritt und Ideenreichtum immer wieder den Zeitgeist zu treffen. 2010 und 2011 konnte er zahlreiche vereinseigene Feste verzeichnen, zu denen beispielsweise das Sommergrillfest, der „Höringer Sängertag“ und der Liederabend im Mai gehören.

Deshalb schauen wir mit Zuversicht in die Zukunft und geben unser Bestes, um auch auf die nächsten 125 Jahre, wenn es an der Zeit dazu ist, so zufrieden zurückblicken zu können wie auf die letzten.

Theresa Schweden, Oktober 2012


Liste der 1. Vorsitzenden von 1989 bis heute:

1976 - 1990;   Denzer, Ludwig
1990 - 1994:  Glaser, Oswald  
1994 - 1996: Schwarz, Eduard
1996 - 2010: Schöppler,   Eric
2010 - heute: Denzer, Klaus

Liste der Dirigenten von 1989-heute:

1962 - 1991: Bohlander. Sieglinde
1991 - 2011: Klapp, Oliver
2011 - heute: Popescu, Melania

Gesangverein 1888 Höringen e.V. im Jubiläumsjahr 2013

Vorstand 1. Vorsitzender: Denzer, Klaus

2. Vorsitzender: Schöppler, Eric

Schriftführer: Kolter, Peter

Kassenwart: Busch, Jürgen

Dirigentin: Popescu, Melania

Beisitzer: Eisenbeiß, Helmut


Gebhardt, Mathias

Schöppler, Rudi



Männerchor



Aktive 1. Tenor 2. Tenor

Eisenbeiß, Helmut Busch, Friedel

Greß, Jürgen (Gw) Busch, Jürgen

Grunert, Philip Gebhardt, Alfons

Kassube, Gerhard Greß, Hermann (Gw)

Kern, Erhard Grimm, Bernd (Gw)

Kolter, Dirk (Gw) Kolter, Gernot (Gw)

Schnell, Tobias Ritzmann, Helmut

Schwarz, Helmut (Gw) Schöppler, Rudi

Wolf, Kurt Schwarz, Gunter (Gw)




1. Bass 2. Bass

Bauer, Anton Graf, Ernst

Denzer, Klaus Henn, Walter (Gw)

Gaß, Udo (Gw) Kolter, Wolfgang

Gebhardt, Mathias Lamnek, Werner (Gw)

Greß, Helmut (Gw) Mühlberger, Georg

Grimm, Berthold (Gw) Mühlberger, Patrick

Kolter, Peter Schade, Thomy

Pfeiffer, Otto Schwarz, Edmund

Scheidel, Heinrich Steller, Thomas (Gw)

Schöppler, Eric Willrich, Theo (Gw)




Hörmonists



Aktive Sopran Alt

Busch, Alexandra Dürnberger, Anna

Busch, Elke Hireche, Charlotte

Denzer, Nina Lanzer, Ellen

Fischer, Ulrike Merz, Gabi

Hireche, Kristin Renner, Sandra

Schwarz, Conny Schweden, Ingrid

Schweden, Theresa




Tenor Bass

Denzer, Klaus Kleen, Daniel

Gaß, Udo Kolter, Peter

 Grunert, Philip Mühlberger, Georg

 Popescu, Alexandru Mühlberger, Patrick

Schnell, Tobias Schade, Thomy


Schöppler, Eric




Kinder

Denzer, Philip Popescu, Robert

Gilbert, Julia Willenbacher, Lena


 
Terminkalender
August 2017
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