Start Gesangverein Gelungenes Herbstkonzert im Jubiläumsjahr

PostHeaderIcon Gelungenes Herbstkonzert im Jubiläumsjahr

Gesangverein 1888 Höringen e.V.

Gelungenes Herbstkonzert im Jubiläumsjahr

Mehr als eine Werbung für den Chorgesang war das Herbstkonzert des Gesangvereins Höringen am  Samstag, 09.11.2013. Der Mut dazu wurde von der Bevölkerung durch ihr Erscheinen belohnt und dürfte Vorreiter für weitere gesangliche Veranstaltungen dieser Art sein. Der Gesangverein Höringen mit seinen Gastvereinen setzte ein weiteres Zeichen und ihm gelang eine Bereicherung für den Chorgesang in der Nordpfalz.

Das Abschlusskonzert im Bürgerhaus rundete die diesjährigen Aktivitäten zum 125-jährigen Vereinsbestehen feierlich ab. Mit den „Hörmonistes“ und den „kleinen Eichhörnchen“ hat der Höringer Gesangverein zwei Chorgruppen aufgebaut, die für die Zukunft hoffen lassen. Imposant der Einmarsch der Sängerinnen und Sänger im abgedunkelten Bürgerhaus, das bis auf den letzten Platz besetzt war. Erster Vorsitzender Klaus Denzer zeigte sich erfreut über das große Besucherinteresse und die Bereitschaft der teilnehmenden Chöre. „Schließe die Augen und genieße die musische Kunst“, riet er den Zuhörern, die aufmerksam und mit Beifall honorierend das Geschehen verfolgten. Theresa Schweden und Alexandra Busch führten durch das rund dreistündige Programm, das musikalisch in der Verantwortung von Melania Popescu lag. Die „Hörmonists“ wurden erst vor 18 Monaten gegründet, informierte der Vorsitzende, und mit diesem Konzert wolle man die Gemeinschaft etwas bekannter machen.

Mit der „Höringer Hymne“, getextet von Theresa Schweden und den Noten von Melania Popescu eröffneten die „Hörmonists“ die gesanglichen Darbietungen, am Klavier begleitet von Melanie Haberer. Die Hymne sei schon etwas besonderes, betonte zuvor Vorsitzender Denzer. Es ist nicht nur ein Loblied auf Höringen und seine Menschen, sondern hat auch informativen Inhalt. Gefallen an Text und Noten hatten auch Ehrenvorsitzender Ludwig Denzer und der mit 85 Jahren älteste Sänger im Männerchor, Ernst Graf.

In ihrem ersten Gesangsblock wurden die Stimmen der sechs kleinen „Eichhörnchen“ mit eingebunden. „Ich wollte nie erwachsen werden“ sangen die 20 Akteure und waren damit gar nicht weit von so manchem Wunschgedanken der Zuhörer entfernt. Mit den Welthits „I have a Dream“ und „We are the World“ begaben sich die Höringer auf internationales Parkett und erinnerten an große Erfolge von Abba und Michael Jackson. Einzelne klangvolle Stimmen wurden unter der Verantwortung von Melania Popescu zu einem klangvollen Chor geformt.

“Wir machen Musik“ sang der Junge Chor aus Dielkirchen unter der Leitung von Christa Franken, die nicht nur sangen, sondern auch pfiffen und den Hut hochgehen ließen. Wie auch andere Chöre des Abends begaben sie sich in das glitzernde Leben der Filmwelt, speziell nach Casablanca. Romanzen gehörten ebenso zum Inhalt wie die Erinnerung an schöne Zeiten. „Spiel’s noch einmal Sam“ als Worttext war die andere Art des Chorgesangs, aber das gesangliche Schauen in die Augen der Kleinen kam beim Publikum hervorragend an. Die weiteren Liedvorträge waren nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern luden auch zum Träumen ein.

Zunächst versetzten die „Friends of Music“ aus dem rheinhessischen Bubenheim die Gäste zurück in die 1950-er Jahre. „Ich will keine Schokolade“ machte damals Trude Herr in der ganzen Republik bekannt und versetzte so manchen Besucher zurück in seine Jugendzeit. Auch die Bubenheimer hatten einen leichten Hang zur Filmmusik und überzeugten mit den von der umstrittenen Gruppe „Rammstein“ gesungenen Titel „Engel“. Gut in das gesangliche Programm und die Jahreszeit gepasst hat der Wortbeitrag über die Vögel, die im Herbst ausziehen um im Frühjahr wieder zurück zu kommen. Mit dem Schlusssong aus dem weltbekannten Film Grease, „We got together“ verabschiedete sich der Chor unter der Leitung von Alexandra Deibel.

Die Liedbeiträge von „Ton-Art“ Münchweiler unter der Leitung Sebastian Beckmann regten doch schon gewaltig zum Nachdenken an. Ob es vom Baum fallende Blätter sind oder die Sehnsucht der Sklaven oder gar die „Besserwisser“ im Ohrwurm bis hin zur Tradition in Haiti, allesamt sind Texte, die auf ihre Art verstanden werden müssen. Das Kunstlied der „launischen Forelle“ sang die „Viel-Harmonie“ Hochstein mit Chorleiterin Sonja Walther in den fünf verschiedenen Fassungen. Mit ihrem „Irgendwo auf der Welt“ besang der Chor einen unbekannten Ort. Mit „Gabriellas Song“ begaben sich die Hochsteiner ebenfalls in die Welt des Films und das 1936 komponierte „Sing, Sing, Sing“ ist nicht nur heute noch hörbar, sondern lädt zum Fingerschnippen ein.

In ihrem Schlussbeitrag würdigten die „Hörmonists“ die allzu früh verstorbene Hanne Haller. „Vater unser“ und „das unvergessene „Halleluja“ waren ein Leckerbissen in einem gelungenen Konzertrahmen. „Circle of life“, der Eröffnungssong aus dem „König der Löwen“ ließen die Höringer folgen und verabschiedeten sich mit „We have a Dream“ in der Version von Dieter Bohlen. Bei der anschließenden After-Concert-Party boten spontan die Stimmen aus Höringen, Hochstein und Münchweiler einen weiteren Leckerbissen und unweit des Programms wurde weiter in lockerer Stimmung gesungen. (llw)

 
Terminkalender
März 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2
April 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30