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Farbenfrohe Herbstklänge beim Herbstkonzert des Gesangvereins im Bürgerhaus Höringen

Unter dem Motto „Klangfarbenfrohes Herbstkonzert“ lud der Gesangverein 1888 Höringen am Samstag, 17. Oktober, zum gemeinsamen Musizieren beim alljährlichen Herbstkonzert ins Bürgerhaus Höringen. Finanzielle Unterstützung erfuhr das Konzert durch die Glücksspirale von Lotto Rheinland-Pfalz, die mit ihren Erlösen zur Förderung musikalischer Projekte beiträgt. Klaus Denzer, 1. Vorsitzender, begrüßte die Gastchöre aus Mannweiler-Cölln und Stahlberg jeweils mit einer kleinen Anekdote, die die freundschaftlichen Bande zwischen den Chören erklärte. Er zeigte sich zudem voll Vorfreude auf den Beitrag der beiden Sopranistinnen Angelika Franzreb und Monika Rahm unter Begleitung von Florian Jurzitza auf der Harfe und am Klavier. Gemeinsam sorgten die Musiker für ein vielfarbiges und abwechslungsreiches Spektrum an Darbietungen, die den Abend kurzweilig gestalteten und den hereingebrochenen Herbst für kurze Zeit aus den Köpfen der Zuschauer vertrieben. Unter Letzteren befanden sich auch zahlreiche Besucher aus umliegenden Ortschaften, die mit zu den erfreulich vollbesetzen Stuhlreihen beitrugen. Durch das Programm führten Alexandra Busch und Theresa Schweden mit einigen wissenswerten Informationen zur dargebotenen Musik.

Lach und Singemeinschaft Mannweiler-Cölln

Den bereits frostigen Temperaturen zum Trotz wärmte die Lach- und Singgesellschaft Mannweiler-Cölln, geleitet von Susanne Stohl, mit „Island in the Sun“ die Anwesenden wieder auf. „Wir sind die Lach- und Singgesellschaft aus Mannweiler-Cölln und wir wollen mit Spaß und Freude singen“, kündigten die Sänger und Sängerinnen des vielseitigen Chors sich zu Beginn ihres Auftritts an – und hielten, was sie versprachen. Stücke wie „Liebeskummer lohnt sich nicht, „Sailing“ und „What Shall We Do with the Drunken Sailor“ trugen sie souverän und voller Energie vor. 

Gemischter Chor Stahlberg

 Für die etwas leiseren Töne sorgte, von Chorleiter Ulrich Brosch dirigiert, der Gemischte Chor 1860 Stahlbergmit „Rot sind die Rosen“, „Abendruhe“ von Wolfang Amadeus Mozart und dem „Schifferlied“. Aber auch ihre Interpretation von Reinhard Meys Schlager „Über den Wolken“ regte zum Schunkeln an.

Angelika Franzreb, Monika Rahm und Florian Jurzitza

Klassisch wurde es beim Vortrag Angelika Franzrebs, Monika Rahms und Florian Jurzitzas. Mit „Im schönsten Wiesengrunde“ und „Kein schöner Land“ riefen sie stimmgewaltig die verklärte Schönheit deutscher Volkslieder in Erinnerung. Vollkommen anders entwickelten sich da die Jazzballade „Sah ein Knab ein Röslein steh‘n“, die auf unkonventionelle Weise mit dem Gedicht Johann Wolfgang von Goethes spielte, sowie das Lied „Guter Mond du gehst so stille“, das ein volkstümliches Lied mit einer kleinen Reise durch die Musikgeschichte verband. Beide Stücke trugen die beiden kraftvollen Sopranstimmen überzeugend vor, untermalt mit träumerischen Tönen auf der Harfe und dem Piano.

kleiner Chor Stahlberg

Vom Repertoire des Gemischten Chors 1860 Stahlberg unterschied sich der Vortrag des Kleinen Chors, ebenfalls vom Stahlberg, stark. Dieser sorgte mit „Macho Macho“ auf der einen Seite und Bette Midlers „The Rose“ sowie einer eigens entwickelten A cappella-Version von Leonard Cohens „Hallelujah“ auf der anderen Seite für ein kontrastreiches Programm aus lustig-energievollen Stücken und verträumten Balladen und erntete mit seinem berüchtigten „Kriminaltango“ begeisterten Applaus von Seiten des mitgerissenen Publikums.

Gesangverein Höringen "Hörmonists"

 Mit altbewährten Klassikern, aber auch einigen Neuzugängen im Repertoire konnte sich der Gemischte Chor Hörmonists des Gesangvereins Höringen unter der Leitung von Melania Popescu und begleitet am Klavier von Markus Meisenheimer präsentieren. Besonders die Balladen „So leb dein Leben (My Way)“ sowie „You Raise me up“ kamen beim Publikum an und mit Monty Pythons beschwingtem „Always Look on the Bright Side of Life“ – mit einer humorvollen Schauspiel- und Gesangseinlage von Solist Bodo-Wagenblatt und Sängerin Sabine Schmidt-Mehler – sowie den exotischen Klängen von „The Lion Sleeps Tonight“ gaben sie zum Ende dem Konzert einen letzten Schliff und animierten das Publikum zum Mitklatschen.

Mit einem langsam aber sicher wachsenden Repertoire suche der Chor immer nach neuen Herausforderungen, zeigte sich 1. Vorsitzender Klaus Denzer enthusiastisch. Deshalb sei im nächsten Herbst ein großes Konzert mit der Sängerin Kathy Kelly im Festhaus Winnweiler in Planung, das unter anderem gemeinsame Lieder der Hörmonists mit dem ehemaligen Kelly-Family-Star beinhalten werde und bei dem alle Singbegeisterten aufgefordert seien, mitzuwirken. Start der Proben für dieses Event sei Anfang nächsten Jahres, so Denzer, und jeder Interessierte sei herzlich eingeladen, ganz unverbindlich hineinzuschnuppern und bei Interesse auch weiterhin dabeizubleiben.

 
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