Start Gesangverein Gemeinsamer Auftritt - Kathy Kelly & "Hörmonists"

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Eine perfekte musikalische Symbiose: Kelly Family-Star Kathy Kelly und Höringer Chor füllen das Festhaus Winnweiler

Rund 280 Gäste aller Altersklassen füllten am Samstag, 29. Oktober, das Festhaus Winnweiler. Einige von ihnen waren gekommen, um einen Weltstar, andere, um einen lokalen Chor zu sehen. Nein, hier handelte es sich nicht etwa um eine allgemeine Verwirrung. Im Gegenteil: Ex-Kelly-Family-Kopf Kathy Kelly gab zusammen mit den Höringer „Hörmonists“ ein gemeinsames Konzert, bei dem jede Partei einzeln zum Zug kam, aber auch gemeinsame Lieder aufgeführt wurden.

Bereits vor geraumer Zeit hatte Kathy Kellys Konzertagentur den Gesangverein Höringen kontaktiert und angefragt, ob Interesse an einem gemeinsamen Kirchenkonzert bestehe. Eine Entscheidung, die dem jungen Chor leichtfiel, schließlich profitierten beide Seiten von einem solchen Event. Die 150 verkauften Karten, die notwendig waren, damit das Konzert stattfinden konnte, waren längst überschritten, aus der Kirche wurde schließlich das Festhaus Winnweiler – und so stand nach vielen Monaten der Vorbereitung für den gemischten Chor endlich der große Tag vor der Tür.


Die Eröffnung des Konzertes gestaltete der Höringer Chor mit vier Liedern – unter anderem mit dem neu einstudierten „Don’t Cry for me Argentina“ aus dem Musical Evita, Begleitet wurden sie dabei am Piano von Melanie Scholian. Danach übernahm die „Grande Dame of Voice“ mit ihrem Pianisten Peter Schnur das Ruder. Mit einem Repertoire wie es vielfältiger nicht sein könnte und dem Einbinden verschiedener Instrumente, wie Geige, Gitarre und Akkordeon, stellte sie auf beeindruckende Weise ihre musikalische Vielfalt unter Beweis. Ihre Darbietungen reichten – passend zu ihren Wurzeln – von irischem Folk über feurige spanische Klänge – denn in Spanien sei sie aufgewachsen, so erzählte sie – bis hin zu deutschem Liedgut und klassischem Gesang. Bei nicht wenigen Liedern riss sie die Zuschauer förmlich von den Sitzen und animierte zum Mitschunkeln- und klatschen. Aber auch die leisen Töne beherrschte sie perfekt und ließ mit ihrer gefühlvollen Präsentation von „Ave Maria/My First My Last My Everything“ das ein oder andere Tränchen kullern. Mit Leonard Cohens „Halleluja“ schickte sie die Zuschauer schließlich in die Pause.



Den zweiten Teil des Konzertes eröffneten erneut die Hörmonists und gaben nun die besten Lieder aus ihrem Repertoire zu besten: „You Raise Me Up“, das sich gut in das irische Thema des Abends einreihte, „Memory“ aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Cats“, „My Way“ („So leb‘ dein Leben“), bekannt durch Frank Sinatra, sowie das spritzige „Always Look on the Bright Side of Life“ aus Monty Pythons „Das Leben des Brian“. Nach einigen weiteren Solo-Darbietungen Kellys stimmte sie schließlich den beschwingten Gospel „Glory, Halleluja“ an, wobei der Chor wieder auf die Bühne marschierte und sie tatkräftig unterstützte. Danach folgten „Irische Segenswünsche“ und „Swing Low Sweet Chariot“, welche Chor und Solostar als Frage-Antwort-Sequenzen wiedergaben. Tobender Applaus brach los, als Kelly zusammen mit Pfalztheater-Tenor Alexandru Popescu, unterstützt durch den Chor, die Stücke „Engelsmensch“ und „Con te Partiro/Time to say Goodbye)“ darboten. Der Saal war noch immer außer Rand und Band, nachdem die Zugabe „Knocking on Heavens Door“ bereits zu Ende gespielt war. Mit den leisen Tönen von „Guten Abend, gute Nacht“ wurden die Gäste schließlich verabschiedet.



Die Zuschauer, die für Kelly gekommen waren, waren zuletzt auch von der Performance des Chors überzeugt – und natürlich umgekehrt. Die Musiker harmonierten wunderbar auf der Bühne und jeder profitierte vom Enthusiasmus des anderen, sodass alle Beteiligten vereint einen rundum gelungenen Abend gestalteten – eine perfekte musikalische Symbiose. Auch Chorleiterin Melania Popescu bekam verdienten heftigen Applaus.



In der Vereinsgeschichte des Gesangvereins Höringen stellt dieses Konzert einen wichtigen Meilenstein dar. Fast zwei Jahre hatte der Chor mit einem eigens gegründeten Projektchor auf dieses Event hingearbeitet und konnte so einige neue Mitglieder gewinnen, die Spaß am Chorgesang gefunden haben und bereits ankündigten, weiter dabeibleiben zu wollen. Neues zu wagen, das den Chorgesang nicht alt und verstaubt wirken lässt, sondern Schwung und Spaß in die Sache bringt, das hat sich der Höringer Chor von Anfang an auf seine Fahne geschrieben – und hier einmal mehr in die Tat umgesetzt. Nach diesem erfolgreichen Event fühlt sich der Chor bestätigt und bereit zu neuen Projekten.


Weitere Fotos von dieser gelungenen Veranstaltung finden sie hier

 
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