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PostHeaderIcon Gesangverein Höringen gründet Männerensemble

Gesangverein 1888 Höringen e.V.

Neue Hoffnung für den Männergesang – Gesangverein Höringen gründet Männerensemble

Neu gegründetes Männerensemble mit Chorleiterin Melania Popescu

Vielerorts sehen sich Männerchöre gezwungen, sich mangels ausreichender Mitglieder aufzulösen – in Höringen hat man kurzerhand einen neuen gegründet! Ein Ereignis, das vor 100 Jahren noch beiläufig gewesen wäre, für die heutige Zeit jedoch recht bemerkenswert ist.

Im Frühjahr diesen Jahres hatte die Chorgemeinschaft Höringen-Gundersweiler nicht ohne Enttäuschung in den Reihen der Mitglieder ihre vorläufige Auflösung bekanntgegeben, da der Chor nicht mehr singfähig war. Ein Hoffnungsstreifen aber blieb für diejenigen am Horizont, die ihr Hobby, das Singen, nach vielen Jahren doch nicht ganz an den Nagel hängen wollten. Geplant war die Gründung eines Männerensembles mit nur mehr zweiwöchigen Proben.

Diesen Plan konnte man nun, ein halbes Jahr später, in die Tat umsetzen: Am Montag, 26. Oktober, um 20:00 Uhr fand im Bürgerhaus Höringen die erste Chorprobe des neuen, 12 Stimmen starken Chores statt, der von Chorleiterin Melania Popescu geleitet wird und dessen Repertoire von traditionell bis hin zu Schlagern reichen soll. Das gesungene Liedgut solle überwiegend deutschsprachig sein, darauf einigte man sich, um einen Kontrast zum Gemischten Chor Hörmonists zu bilden und zudem die älteren Zuschauer bei den Konzerten etwas mehr anzusprechen. Das Ensemble soll die Hörmonists bei vereinseigenen Konzerten unterstützen und sein Debüt bereits beim diesjährigen Adventskonzert am 13. Dezember feiern.

Chorleiterin Melania Popescu zeigte sich begeistert von den starken Stimmen der 12 Männer und stellte dem Chor gute Prognosen. Sie freue sich bereits auf die Zusammenarbeit mit dem Ensemble und hoffe, es werde ein Weg voller Energie und Freude werden. Vorerst könne man mangels genügend Mitglieder nur dreistimmig singen, doch langfristig sei angedacht, wieder einen vierstimmigen Männerchor zu erreichen und mit der Zeit noch das ein oder andere Mitglied zu rekrutieren. „Ich bin froh, dass der Männerchor nicht ganz „verlorengegangen“ ist“, so 1. Vorsitzender Klaus Denzer, „ist er doch schließlich die Basis unseres Gesangvereins".

 

PostHeaderIcon Geschafft - unser Männer-Enseble steht!

Wir haben es geschafft; unser Männer-Ensemble steht!!!

Die erste Chorprobe wird sein, am kommenden Montag, 26.10.2015, um 20:00 Uhr im Bürgerhaus. Alle Proben finden im 14-tägigen Rhythmus statt, jeweils in den geraden Kalenderwochen. Erfreulicherweise haben wir, außer dem größten Teil unserer ehemaligen Sänger, drei Neuzugänge zu verzeichnen. Ich begrüße hierzu Eric Schöppler, Bodo Wagenblatt-Spieß und Herbert Denzer recht herzlich. Unsere Chorleiterin hatte mir eine Liste mit allen potentiellen Sängern gegeben, die sie gerne dabei haben möchte. Ich habe daraufhin alle Sänger dieser Liste kontaktiert, auch diejenigen die mir schon am 13. Juni (Tag der Auflösung unserer Chorgemeinschaft) signalisierten, gerne weiterhin zu singen. Erfreulich war es für mich, dass fast alle ehemaligen Sänger unseres Männerchors zugesagt haben. Melania Popescu und ich freuen uns, am kommenden Montag euch begrüßen zu dürfen. Natürlich freuen wir uns auf weitere singbegeisterte Männer, ganz selbstverständlich mit einer guten Stimme, denen es möglich ist, unsere Chorproben regelmäßig zu besuchen.

Viele Grüße
Euer 1. Vorsitzender,
Klaus Denzer

 

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Farbenfrohe Herbstklänge beim Herbstkonzert des Gesangvereins im Bürgerhaus Höringen

Unter dem Motto „Klangfarbenfrohes Herbstkonzert“ lud der Gesangverein 1888 Höringen am Samstag, 17. Oktober, zum gemeinsamen Musizieren beim alljährlichen Herbstkonzert ins Bürgerhaus Höringen. Finanzielle Unterstützung erfuhr das Konzert durch die Glücksspirale von Lotto Rheinland-Pfalz, die mit ihren Erlösen zur Förderung musikalischer Projekte beiträgt. Klaus Denzer, 1. Vorsitzender, begrüßte die Gastchöre aus Mannweiler-Cölln und Stahlberg jeweils mit einer kleinen Anekdote, die die freundschaftlichen Bande zwischen den Chören erklärte. Er zeigte sich zudem voll Vorfreude auf den Beitrag der beiden Sopranistinnen Angelika Franzreb und Monika Rahm unter Begleitung von Florian Jurzitza auf der Harfe und am Klavier. Gemeinsam sorgten die Musiker für ein vielfarbiges und abwechslungsreiches Spektrum an Darbietungen, die den Abend kurzweilig gestalteten und den hereingebrochenen Herbst für kurze Zeit aus den Köpfen der Zuschauer vertrieben. Unter Letzteren befanden sich auch zahlreiche Besucher aus umliegenden Ortschaften, die mit zu den erfreulich vollbesetzen Stuhlreihen beitrugen. Durch das Programm führten Alexandra Busch und Theresa Schweden mit einigen wissenswerten Informationen zur dargebotenen Musik.

Lach und Singemeinschaft Mannweiler-Cölln

Den bereits frostigen Temperaturen zum Trotz wärmte die Lach- und Singgesellschaft Mannweiler-Cölln, geleitet von Susanne Stohl, mit „Island in the Sun“ die Anwesenden wieder auf. „Wir sind die Lach- und Singgesellschaft aus Mannweiler-Cölln und wir wollen mit Spaß und Freude singen“, kündigten die Sänger und Sängerinnen des vielseitigen Chors sich zu Beginn ihres Auftritts an – und hielten, was sie versprachen. Stücke wie „Liebeskummer lohnt sich nicht, „Sailing“ und „What Shall We Do with the Drunken Sailor“ trugen sie souverän und voller Energie vor. 

Gemischter Chor Stahlberg

 Für die etwas leiseren Töne sorgte, von Chorleiter Ulrich Brosch dirigiert, der Gemischte Chor 1860 Stahlbergmit „Rot sind die Rosen“, „Abendruhe“ von Wolfang Amadeus Mozart und dem „Schifferlied“. Aber auch ihre Interpretation von Reinhard Meys Schlager „Über den Wolken“ regte zum Schunkeln an.

Angelika Franzreb, Monika Rahm und Florian Jurzitza

Klassisch wurde es beim Vortrag Angelika Franzrebs, Monika Rahms und Florian Jurzitzas. Mit „Im schönsten Wiesengrunde“ und „Kein schöner Land“ riefen sie stimmgewaltig die verklärte Schönheit deutscher Volkslieder in Erinnerung. Vollkommen anders entwickelten sich da die Jazzballade „Sah ein Knab ein Röslein steh‘n“, die auf unkonventionelle Weise mit dem Gedicht Johann Wolfgang von Goethes spielte, sowie das Lied „Guter Mond du gehst so stille“, das ein volkstümliches Lied mit einer kleinen Reise durch die Musikgeschichte verband. Beide Stücke trugen die beiden kraftvollen Sopranstimmen überzeugend vor, untermalt mit träumerischen Tönen auf der Harfe und dem Piano.

kleiner Chor Stahlberg

Vom Repertoire des Gemischten Chors 1860 Stahlberg unterschied sich der Vortrag des Kleinen Chors, ebenfalls vom Stahlberg, stark. Dieser sorgte mit „Macho Macho“ auf der einen Seite und Bette Midlers „The Rose“ sowie einer eigens entwickelten A cappella-Version von Leonard Cohens „Hallelujah“ auf der anderen Seite für ein kontrastreiches Programm aus lustig-energievollen Stücken und verträumten Balladen und erntete mit seinem berüchtigten „Kriminaltango“ begeisterten Applaus von Seiten des mitgerissenen Publikums.

Gesangverein Höringen "Hörmonists"

 Mit altbewährten Klassikern, aber auch einigen Neuzugängen im Repertoire konnte sich der Gemischte Chor Hörmonists des Gesangvereins Höringen unter der Leitung von Melania Popescu und begleitet am Klavier von Markus Meisenheimer präsentieren. Besonders die Balladen „So leb dein Leben (My Way)“ sowie „You Raise me up“ kamen beim Publikum an und mit Monty Pythons beschwingtem „Always Look on the Bright Side of Life“ – mit einer humorvollen Schauspiel- und Gesangseinlage von Solist Bodo-Wagenblatt und Sängerin Sabine Schmidt-Mehler – sowie den exotischen Klängen von „The Lion Sleeps Tonight“ gaben sie zum Ende dem Konzert einen letzten Schliff und animierten das Publikum zum Mitklatschen.

Mit einem langsam aber sicher wachsenden Repertoire suche der Chor immer nach neuen Herausforderungen, zeigte sich 1. Vorsitzender Klaus Denzer enthusiastisch. Deshalb sei im nächsten Herbst ein großes Konzert mit der Sängerin Kathy Kelly im Festhaus Winnweiler in Planung, das unter anderem gemeinsame Lieder der Hörmonists mit dem ehemaligen Kelly-Family-Star beinhalten werde und bei dem alle Singbegeisterten aufgefordert seien, mitzuwirken. Start der Proben für dieses Event sei Anfang nächsten Jahres, so Denzer, und jeder Interessierte sei herzlich eingeladen, ganz unverbindlich hineinzuschnuppern und bei Interesse auch weiterhin dabeizubleiben.

 

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Singbegeisterte gesucht für großes Konzert mit Kathy Kelly am 29. Oktober 2016!

Projektchor “Kathy Kelly meets Hörmonists”

Wir freuen uns sehr, dass Kathy Kelly, Mitglied der Kelly Family und nun auch Solokünstlerin, am 29. Oktober 2016 im Festhaus Winnweiler zusammen mit den Hörmonists ein Konzert bestreiten wird. Wir warten mit Spannung auf dieses besondere Ereignis, bei dem sowohl Soloauftritte als auch gemeinsame Lieder mit der Künstlerin geplant sind. Alle Singbegeisterten laden wir herzlich ein, uns bei diesem Event mit ihrer Stimme zu unterstützen. Unsere Proben finden jeden Mittwoch um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Höringen statt. Eine Mitgliedschaft im Gesangverein Höringen ist dazu nicht erforderlich. Die Vorbereitungen für das Konzert starten im Januar, jedoch würden wir es auch begrüßen, wenn Neueinsteiger bereits zu einem früheren Termin zu uns stoßen würden. Einzige Voraussetzungen dafür sind Spaß am Singen und die Möglichkeit, die Proben einigermaßen regelmäßig zu besuchen. Für alle Neueinsteiger und Projektsänger/innen bieten wir eine kostenlose Mitgliedschaft bis zum Konzert an! Schnuppern Sie einfach mal rein!

Info und Kontakt:
Klaus Denzer, 1.Vorsitzender, Tel.: 0173 4309050, e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

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PostHeaderIcon Der letzte Ton verklingt – Abschied der Chorgemeinschaft


Der letzte Ton verklingt – Abschiedskonzert der Chorgemeinschaft Höringen-Gundersweiler

Mit dem spritzigen Motto „Sing in Spring“ ließ das Frühlingskonzert des Gesangvereins Höringen auf eine fröhliche und leichte Veranstaltung schließen. Doch trotz Frühlingserwachens verstrich der Abend nicht ohne einen Wermutstropfen, war er doch zugleich mit einem Abschied verbunden: denn er war zugleich das Abschiedskonzert der Chorgemeinschaft Höringen-Gundersweiler.

Chorgemeinschaft Höringen-Gundersweiler

Der Männergesang in beiden Ortschaften kann sich einer langen Tradition von 127 Jahren erfreuen. Doch mangels neuer und junger Mitglieder und aufgrund gesundheitlicher Verhinderungen einiger guter Sänger konnte selbst der vor einigen Jahren vollzogene Zusammenschloss des Höringer und Gundersweilerer Männerchors den Singstundenbetrieb nicht länger aufrechterhalten. Ein großes Problem sei auch die ungleichmäßige Stimmenverteilung, so Klaus Denzer, 1. Vorsitzender des Gesangvereins Höringen, der sichtlich bewegt, bei der persönlichen Verabschiedung bei jedem seiner Sänger erklärte, man habe Anfang des Jahres schweren Herzens beschließen müssen, den Singstundenbetrieb einzustellen. Auch in den Reihen der Sänger war die Stimmung einheitlich wehmütig. Es sei einfach schade, dass es jetzt nicht mehr weitergehe. Dennoch, so Denzer, sei vielleicht kein endgültiger Schlussstrich gezogen, denn mit einem sogenannten Männer-Ensemble wolle man die Chorproben ab Herbst eventuell im 14-tägigen Rhythmus wiederaufnehmen. Das Ensemble könne bei bestimmten Liedern den gemischten Chor des Höringer Gesangvereins unterstützen und weiterhin das Totengedenken sowie den Volkstrauertag mitgestalten.

Klaus Denzer (links) und Udo Gaß (rechts)

Sowohl Klaus Denzer als auch Udo Gaß, 1. Vorsitzender des Männergesangvereins Gundersweiler, verabschiedeten ihre Sänger mit herzlichen Worten und Präsenten. Auch das Publikum zeigte sich ergriffen vom Ende dieser Ära und als Ernst Graf als ältester Sänger mit einer Vereinsaktivität von stolzen 66 Jahren seinen Weg nach vorne zum Podium machte, strömte ihm eine Woge warmen Applauses entgegen. Auch andere Sänger, wie Friedel Busch, Erhard Kern, Helmut Ritzmann und Heini Scheidel, waren dem Verein über 50 Jahre treu und wurden gebührend verabschiedet. Dank erhielten zudem die 1. Vorsitzenden sowie die Chorleiterin Melania Popescu. Auch musikalisch überraschte der Männerchor noch einmal mit einer Erstaufführung von „Dich zu lieben“ von Roland Kaiser. Aus ihrem altbekannten Repertoire gaben sie zahlreiche Lieder zum Besten, unter anderem „Über sieben Brücken musst du geh‘n“, „Island in the Sun (Wo meine Sonne scheint)“ und Dona Maria. Zuletzt erreichten sie mit ihrer schwungvollen Darbietung von „Funiculi, Funicula“ begeisterte Zugaberufe beim Publikum.

Frauenchor Gundersweiler

Als Gastchor war der Frauenchor Gundersweiler unter der Leitung von Anke Janetzka zugegen. Man habe diesen ganz bewusst eingeladen, erklärte Denzer: So seien Höringen und Gundersweiler zum Abschied des Männerchores quasi „unter sich“. Obwohl nur aus wenigen Frauen bestehend, überzeugte der Chor mit kraftvollem Gesang und einem Repertoire, das sich von „Zwei kleine Italiener“ bis hin zu einer deutschen Bearbeitung des ABBA-Songs „Thank you for the Music“ erstreckte. Mit dem von der Chorleiterin arrangierten „Freundinnen müsste man sein“ hatte der Chor die Lacher auf seiner Seite und bei „I will follow Him“ mit einem stimmgewaltigen Solo der Chorleiterin ernteten die Frauen zum Ende ihres Auftrittes die Begeisterung der Zuschauer.

"Hörmonists"

Der gemischte Chor „Hörmonists“ des Höringer Gesangvereins unter der Leitung von Melania Popescu konnte mit einigen neuen Liedern aufwarten, darunter dem beschwingten „Always look on the bright side of life“, mit Bodo Wagenblatt als Solist und charismatischem Entertainer, und der emotionalen Ballade „You raise me up“. Eine große Bandbreite an Liedgut bewies der Chor auch durch zwei Lieder mit demselben Titel („Halleluja“), die jedoch verschiedener nicht sein könnten – eines von Hanne Haller und das andere von Leonard Cohen. Zuletzt entführten sie das Publikum mit den exotischen Klängen von „The Lion Sleeps Tonight“ in den afrikanischen Dschungel.

"Hörmonists" mit Bodo Wagenblatt

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge bestritten die drei anwesenden Chöre das Frühjahrskonzert „Sing in Spring“, denn für den Männerchor neigte sich auch der goldene Herbst einem Ende. Doch ist vielleicht noch nicht das letzte Wort in Sachen Männergesang in Höringen und Gundersweiler gesprochen – dies bleibt jedenfalls zu hoffen.

Mehr Fotos vom Konzert "Sing in Spring" 2015 findet man hier


 

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Gesangverein 1888 Höringen e. V.
Frühlingsgesang statt Regentanz – Höringen singt sich in den Mai

Zu seinem ersten Auftritt zeigte sich der Mai von seiner nassen Seite und das Wetter drohte den Höringer Bürgern für die alljährliche Maibaumfeier einen gehörigen Strich durch die Rechnung zu machen – dennoch war die Stimmung ungetrübt; und wer am Donnerstag, dem Abend des 30. April, seinen Weg am Höringer Dorfplatz vorbei machte, wurde mit fröhlichem und lautem Gesang und Gitarrenspiel empfangen. Grund dafür war der Zusammenschluss einiger Höringer Bürger mit dem Ziel, den Abend musikalisch zu untermalen und sich in den Mai zu singen.



Die Gitarrenbegleitung übernahmen Gert Scheidt und Volker Kuhn als Initiatoren des Projektes und sorgten mit Liedern wie „Sierra Madre“, „Die Hände zum Himmel“ und dem altbekannten „Pfälzer Wind“ für die richtige Stimmung zum Schunkeln. Dabei schaffte das kleine Ensemble es nicht nur, Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins zum Mitsingen zu animieren, auch zahlreiche andere Dorfbewohner stimmten mit ein.

 
„So konnten wir auch einige neue Interessierte für unsere Höringer Chöre gewinnen“, freut sich Klaus Denzer, 1. Vorsitzender des Gesangvereins Höringen. Veranstaltet wurde die Maibaumfeier gemeinsam durch den Gesangverein und den SPD Ortsverein. Auch der Maibaum fand letztendlich – ungeachtet des Regens – seinen Platz am Höringer Bushäuschen, unter dessen Schutz die Dorfbewohner den Abend mit Speis, Trank und Musik ausklingen ließen.




 

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PostHeaderIcon Generalversammlung des Gesangvereins Höringen

Generalversammlung des Gesangvereins Höringen –
Neues, ereignisreiches Vereinsjahr für die Höringer Chöre


Am Samstag, 7. März, fand um 20:00 Uhr im Höringer Bauerncafé Gebhardt die Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Höringen statt. Das abgelaufene Vereinsjahr, so betonte der 1. Vorsitzender Klaus Denzer zufrieden, habe der Gesangverein sehr aktiv gestaltet und genauso wolle man auch in das kommende Vereinsjahr starten. Sollten sich Strukturen innerhalb des Vereins auch mittelfristig verändern, was sich nie ändere sei, dass es oberste Priorität habe, den Chorgesang für das Dorf Höringen zu erhalten, so Denzer. Man habe im vergangenen Jahr erneut bewiesen, dass dies zu schaffen ist.

Denzer dankte in diesem Zusammenhang allen Sängerinnen und Sängern, die stets mit Spaß und Freude am Singen an den wöchentlichen Proben teilnehmen. Dank muss auch vielen engagierten und innovativen Mitgliedern ausgesprochen werden, die den Verein durch eigene Ideen und Initiative aktiv mitgestalten, so zum Beispiel Constanze Schwarz, die als Jugendbeauftragte den Kindern des Höringer Kinderchors auch Aktivitäten außerhalb der Singstunden, wie z. B. gemeinsames Basteln oder Ausflüge ermöglichte.

Einen besonderen Höhepunkt im Jahr 2014 stellte im Sommer eine Vormittagsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Bauerncafé Gebhardt dar, die Musik und Schlemmen auf charmante Weise verband und bei der sowohl der befreundete Chor aus Freinsheim sowie professionelle Sänger des Pfalztheaters Kaiserslautern mitwirkten.

musikalisch-kulinarische Matinée beim Bauerncafé Gebhardt

Zudem konnte in der Weihnachtszeit zum ersten Mal seit Langem wieder ein Adventskonzert in der Kirche Höringen organisiert werden, das durch sein bunt gemischtes Aufgebot an Weihnachtsliedern und verschiedenen anderen Beiträgen viele Geschmäcker traf und allgemein auf große Zustimmung stieß.

Zudem hält der gemischte Chor Hörmonists mehrmals im Jahr ganztägige Chorseminare ab, um den Chor in intensiveren Proben und durch Stimmbildung und rhythmische Übungen optimal zu schulen und zugleich den Zusammenhalt der Mitglieder zu stärken. Denn am schönsten sei es, so Denzer, dem Hobby des gemeinsamen Singens in „einer ganz tollen Gemeinschaft“ nachzugehen.

Voller Erwartung blickt der Verein ins kommende Jahr, in dem er nicht nur zahlreiche auswärtige Auftritte wahrnehmen wird, sondern auch zu drei vereinseigenen Konzerten einlädt. So sind ein Frühlingskonzert am 13. Juni sowie ein Herbstkonzert am 17. Oktober im Bürgerhaus Höringen in Planung. Auch eine Wiederholung des Adventskonzertes in der Kirche soll am 20. Dezember realisiert werden.

Ein wenig wird die positive Grundstimmung jedoch durch die schwindende Mitgliederzahl der Chorgemeinschaft Höringen-Gundersweiler getrübt. Mit durchschnittlich lediglich 14 Sängern, die wöchentlich die Probe besuchen, gestaltet sich das Erlernen neuer Lieder für den Männerchor meist schwierig. Dennoch sei das letzte Wort für den Männerchor noch nicht gesprochen. Der 1. Vorsitzende wolle sich weiter nach akzeptablen Lösungen umsehen und keine endgültige Entscheidung diesbezüglich treffen.

 

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HÖRINGEN SINGT – ZUR MAIBAUMFEIER IN HÖRINGEN

Frühlingserwachen in Höringen! Am 30. April um 18:00 Uhr wollen wir den Winter mit Gesang vertreiben und den Mai einläuten. Wir, die Hörmonists, laden euch ein, zur Maibaumfeier auf dem Höringer Dorfplatz ein paar Lieder gemeinsam mit uns zu singen. Begleitet werden wir dabei von Gert Scheidt auf der Gitarre. Jeder, der Lust und Laune hat, ist herzlichst eingeladen, mitzumachen. Zusammen mit Gert Scheidt wird es am Mittwoch, den 29.04. um 20:30 Uhr im Bürgerhaus eine kurze Probe geben.

Wenn ihr Interesse habt, mitzumachen, würden wir uns freuen, wenn ihr euch kurz telefonisch bei uns meldet unter 0173 4309050.

Oder schreibt uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Oder kontaktiert einfach unsere Facebookseite

 

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Musikalisch und kulinarisch ein voller Erfolg –
neues Veranstaltungskonzept des Gesangvereins Höringen sorgt für Begeisterung

Schon seit jeher sind „Musik“ und „gutes Essen“ Rufe, deren Klang jeder nur zu gerne folgt. Was liegt da näher, als diese beiden Dinge zu verbinden? Diesen Gedanken realisierte der Gesangverein Höringen am Sonntagvormittag des 1. Juni in Form einer musikalisch-kulinarischen Matinée, die – zum Dank für die Bereitstellung der Gerätehalle im Zuge des Sängerfests im vorigen Jahr – rund um das Bauerncafé Gebhardt stattfand, welches auch die Bewirtung der Gäste übernahm.
Ermöglicht wurde die Veranstaltung vor allem auch durch die finanzielle Unterstützung der GlücksSpirale von Lotto Rheinland-Pfalz, die mit ihren Erlösen zur Förderung musikalischer Projekte beiträgt. Doch auch zahlreiche freiwillige Helfer hatten weder Kosten noch Mühe gescheut, diesen Vormittag unvergesslich zu gestalten: So dankte 1. Vorsitzender Klaus Denzer vor allem Frieder Busch für das Beisteuern der Bühnendekoration, der Tischlerei am Hof für den Bühnenaufbau sowie Volker Koch, der sich um die Technik kümmerte.
Versammelt waren im Hof vor dem Café zahlreiche Höringer Bürger und Auswärtige, die gekommen waren, um ihrem Gaumen und ihren Ohren etwas Gutes zu tun. Einen besonders weit gereisten Gast durfte Klaus Denzer in der ehemaligen Höringer Bürgerin Christine Jakschitsch begrüßen, die eigens aus München angereist war.
Musikalisch wurde das Konzert, durch das die beiden Moderatorinnen Alexandra Busch und Theresa Schweden führten, nicht allein von den Höringer Chören bestritten. Vielmehr vereinte das Programm Beiträge und Musiker, wie sie verschiedener nicht sein könnten: traditionell und modern, Jung und Alt, Hobbysänger und Professionelle. So begeisterten die beiden Berufssänger des Pfalztheaters Kaiserslautern Alexandru Popescu und Elena Laborenz mit ergreifenden Duetten und Solostücken von Operette bis Musical. Mit Beiträgen wie „Lippen schweigen“. „Besame mucho“ und „I feel pretty“ aus „Westside Story“ verwöhnten sie die Ohren des Publikums, das ihren letzten Auftritt mit begeisterten Zugaberufen belohnte.
Von weit angereist war der gemischte Chor des MGV Freinsheim unter der Leitung von Maria Mattern, der die Zuschauer mit Schlagern wie „Zucker im Kaffee“ und dem „Pfälzer Lied“ zum Mitwippen animierte und zu guter Letzt das Stück „Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz“ mit viel Witz plastisch und lautmalerisch auf die Bühne brachte. Aber auch die Auftritte der Gastgeberchöre heimsten kein geringes Lob ein. So bot die Chorgemeinschaft Höringen-Gundersweiler ein breites Spektrum aus traditionellen und moderneren Stücken und riss besonders mit „Über Sieben Brücken musst du geh‘n“ und dem gute Laune-Schlager „Funiculi Funicula“ die Zuhörer mit. Anfang und Abschluss der musikalischen Unterhaltung gestalteten die Hörmonists, der von Melania Popescu geleitete gemischte Chor des Gesangvereins Höringen, zu Beginn unterstützt vom Höringer Kinderchor „Die kleinen Eichhörnchen“, mit einer bunten Reise von Schlager bis hin zu modernem Popsong. Treffsicher nahmen sie jede tonale Hürde, sowohl beim beschwingten Charthit „Bad Day“ als auch bei den besinnlichen und leisen Tönen von ABBAs „I have a Dream“. Besonders „Memory“ aus dem Musical „Cats“ ließ die Anwesenden verträumt lauschen und das Finale, für das der Chor mit dem musikalischen Scherz „The lion sleeps tonight“ auf unterhaltsame Weise den Dschungel in den kleinen Hof Einzug halten ließ, gab Grund für anerkennenden Applaus und brachte den Hörmonists prompt eine Gegeneinladung des MGV Freinsheim ein. Souverän untermalte zudem das herausragende Klavierspiel von Melanie Haberer die Beiträge der Sänger. Einen Überraschungsauftritt stellte der Solovortrag zweier junger Sänger aus den Reihen der Hörmonists – Philip Grunert und Dominik Keller –- dar, deren selbstgeschriebenes Lied mit dem Titel „Freundschaft“ die Herzen der Zuschauer eroberte.
Kulinarisch kam in den Pausen zwischen den Liedbeiträgen jeder – von Gourmet bis hin zum Freund guter Pfälzer Hausmannskost – auf seine Kosten. Originell angerichtet sorgten die einfallsreichen Speisen des Bauerncafés Gebhardt für etliche Gaumenfreuden und auch das Kuchenbuffet lud im Anschluss an die Veranstaltung ein, noch ein wenig in angenehmer Gesellschaft auf dem Hof zu verweilen. Ein Veranstaltungskonzept also, das sich bewährt und dem Chorgesang mit seinem verstaubten Image ein ganz neues Kleid verleiht, weshalb es in der Zukunft womöglich einige Nachahmer finden wird.

Fotos von der musikalischen-kulinarischen Matinee finden Sie hier 



 

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Gesangverein 1888 Höringen e.V.

Gelungenes Herbstkonzert im Jubiläumsjahr

Mehr als eine Werbung für den Chorgesang war das Herbstkonzert des Gesangvereins Höringen am  Samstag, 09.11.2013. Der Mut dazu wurde von der Bevölkerung durch ihr Erscheinen belohnt und dürfte Vorreiter für weitere gesangliche Veranstaltungen dieser Art sein. Der Gesangverein Höringen mit seinen Gastvereinen setzte ein weiteres Zeichen und ihm gelang eine Bereicherung für den Chorgesang in der Nordpfalz.

Das Abschlusskonzert im Bürgerhaus rundete die diesjährigen Aktivitäten zum 125-jährigen Vereinsbestehen feierlich ab. Mit den „Hörmonistes“ und den „kleinen Eichhörnchen“ hat der Höringer Gesangverein zwei Chorgruppen aufgebaut, die für die Zukunft hoffen lassen. Imposant der Einmarsch der Sängerinnen und Sänger im abgedunkelten Bürgerhaus, das bis auf den letzten Platz besetzt war. Erster Vorsitzender Klaus Denzer zeigte sich erfreut über das große Besucherinteresse und die Bereitschaft der teilnehmenden Chöre. „Schließe die Augen und genieße die musische Kunst“, riet er den Zuhörern, die aufmerksam und mit Beifall honorierend das Geschehen verfolgten. Theresa Schweden und Alexandra Busch führten durch das rund dreistündige Programm, das musikalisch in der Verantwortung von Melania Popescu lag. Die „Hörmonists“ wurden erst vor 18 Monaten gegründet, informierte der Vorsitzende, und mit diesem Konzert wolle man die Gemeinschaft etwas bekannter machen.

Mit der „Höringer Hymne“, getextet von Theresa Schweden und den Noten von Melania Popescu eröffneten die „Hörmonists“ die gesanglichen Darbietungen, am Klavier begleitet von Melanie Haberer. Die Hymne sei schon etwas besonderes, betonte zuvor Vorsitzender Denzer. Es ist nicht nur ein Loblied auf Höringen und seine Menschen, sondern hat auch informativen Inhalt. Gefallen an Text und Noten hatten auch Ehrenvorsitzender Ludwig Denzer und der mit 85 Jahren älteste Sänger im Männerchor, Ernst Graf.

In ihrem ersten Gesangsblock wurden die Stimmen der sechs kleinen „Eichhörnchen“ mit eingebunden. „Ich wollte nie erwachsen werden“ sangen die 20 Akteure und waren damit gar nicht weit von so manchem Wunschgedanken der Zuhörer entfernt. Mit den Welthits „I have a Dream“ und „We are the World“ begaben sich die Höringer auf internationales Parkett und erinnerten an große Erfolge von Abba und Michael Jackson. Einzelne klangvolle Stimmen wurden unter der Verantwortung von Melania Popescu zu einem klangvollen Chor geformt.

“Wir machen Musik“ sang der Junge Chor aus Dielkirchen unter der Leitung von Christa Franken, die nicht nur sangen, sondern auch pfiffen und den Hut hochgehen ließen. Wie auch andere Chöre des Abends begaben sie sich in das glitzernde Leben der Filmwelt, speziell nach Casablanca. Romanzen gehörten ebenso zum Inhalt wie die Erinnerung an schöne Zeiten. „Spiel’s noch einmal Sam“ als Worttext war die andere Art des Chorgesangs, aber das gesangliche Schauen in die Augen der Kleinen kam beim Publikum hervorragend an. Die weiteren Liedvorträge waren nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern luden auch zum Träumen ein.

Zunächst versetzten die „Friends of Music“ aus dem rheinhessischen Bubenheim die Gäste zurück in die 1950-er Jahre. „Ich will keine Schokolade“ machte damals Trude Herr in der ganzen Republik bekannt und versetzte so manchen Besucher zurück in seine Jugendzeit. Auch die Bubenheimer hatten einen leichten Hang zur Filmmusik und überzeugten mit den von der umstrittenen Gruppe „Rammstein“ gesungenen Titel „Engel“. Gut in das gesangliche Programm und die Jahreszeit gepasst hat der Wortbeitrag über die Vögel, die im Herbst ausziehen um im Frühjahr wieder zurück zu kommen. Mit dem Schlusssong aus dem weltbekannten Film Grease, „We got together“ verabschiedete sich der Chor unter der Leitung von Alexandra Deibel.

Die Liedbeiträge von „Ton-Art“ Münchweiler unter der Leitung Sebastian Beckmann regten doch schon gewaltig zum Nachdenken an. Ob es vom Baum fallende Blätter sind oder die Sehnsucht der Sklaven oder gar die „Besserwisser“ im Ohrwurm bis hin zur Tradition in Haiti, allesamt sind Texte, die auf ihre Art verstanden werden müssen. Das Kunstlied der „launischen Forelle“ sang die „Viel-Harmonie“ Hochstein mit Chorleiterin Sonja Walther in den fünf verschiedenen Fassungen. Mit ihrem „Irgendwo auf der Welt“ besang der Chor einen unbekannten Ort. Mit „Gabriellas Song“ begaben sich die Hochsteiner ebenfalls in die Welt des Films und das 1936 komponierte „Sing, Sing, Sing“ ist nicht nur heute noch hörbar, sondern lädt zum Fingerschnippen ein.

In ihrem Schlussbeitrag würdigten die „Hörmonists“ die allzu früh verstorbene Hanne Haller. „Vater unser“ und „das unvergessene „Halleluja“ waren ein Leckerbissen in einem gelungenen Konzertrahmen. „Circle of life“, der Eröffnungssong aus dem „König der Löwen“ ließen die Höringer folgen und verabschiedeten sich mit „We have a Dream“ in der Version von Dieter Bohlen. Bei der anschließenden After-Concert-Party boten spontan die Stimmen aus Höringen, Hochstein und Münchweiler einen weiteren Leckerbissen und unweit des Programms wurde weiter in lockerer Stimmung gesungen. (llw)

 

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Von Schlager über Western bis zu modernen Popsongs: zusammen mit 20 Chören aus der Pfälzer Umgebung und zahlreichen Gästen feierte der Höringer Gesangverein am Samstag, 29. und Sonntag 30. Juni sein 125-jähriges Bestehen.
 


Bereits am Samstagabend hatte das Fest in der Gerätehalle von Familie Gebhardt gegenüber vom Festplatz begonnen. „Witterungsbedingt musste die Veranstaltung kurzfristig verlegt werden und unser Sänger Mathias Gebhardt hat uns seine Hilfe angeboten – dafür einen ganz herzlichen Dank“, zeigte sich Klaus Denzer, erster Vorsitzender des Gesangverein 1888 Höringen, von der Beteiligung begeistert.

Damit die Jubiläumsfeier ein voller Erfolg werden konnte, begannen die Vorbereitungen aber schon viel früher. Seit Ende letzten Jahres arbeiteten die Mitglieder der „Hörmonists“ und des Männerchors zielstrebig mit ihrer Chorleiterin Melania Popescu auf das anstehende Event hin. Tatkräftige Unterstützung erhielt der Gesangverein aber auch von 40 weiteren Helfern, die für das leibliche Wohl in Form von Kuchen, Würstchen und Getränken während der Veranstaltung sorgten beziehungsweise für den reibungslosen Auf- und Abbau sorgten. Dass sich das Engagement und die Leidenschaft des Vereins ausgezahlt haben, bestätigten vor allem die gut gefüllte Halle und die ausgelassene Atmosphäre an beiden Tagen.

Für besondere Begeisterung sorgte der Beitrag des gemischten Chors „Hörmonists“ zusammen mit den ganz kleinen Sängern am Sonntagnachmittag, welche Peter Maffays „Ich wollte nie erwachsen sein“ zum Besten gaben. Darin spiegelte sich auch das außergewöhnliche Interesse am Nachwuchs für die Chöre wieder. „Wir sind immer froh, über neue Sänger und Sängerinnen, aber besonders freuen wir uns auch über Kinder, die bei uns mitmachen wollen“, so Denzer. Dass es sich hier nicht nur um eine Veranstaltung für die „älteren Semester“ handelt, machten auch die jungen Familien unter den Zuhörern deutlich, die das Wochenende musikalisch ausklingen ließen.

Wer sich selbst vom Gesangstalent der Höringer überzeugen möchte, erhält die Möglichkeit beim diesjährigen Herbstkonzert am 9. November. Wem das allerdings nicht reicht und gerne selbst aktiver Sänger im Gesangverein Höringen werden möchte, der kann gerne zu den Proben stoßen. Die Gesangsstunde der „Hörmonists“ findet mittwochs von 19 bis 20:30 Uhr statt, während die Sängergemeinschaft der Männer Höringen/Gundersweiler im wöchentlichen Wechsel donnerstags von 20 bis 21:30 Uhr proben.

Teilnehmende Gastvereine waren vertreten aus: Lohnsfeld, Winterborn, Finkenbach-Gersweiler, Mannweiler-Cölln, Steinbach, Imsweiler, Dörnbach, Alsenz, Seelen, Schönborn, Gerbach, Drehentalerhof, Höfe-Reichsthal, Heiligenmoschel, Marienthal, Imsbach, Schneckenhausen, Kalkofen, Gaugrehweiler und Hirschhorn.

 

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Pressebericht "Die Rheinpfalz" vom 05. Februar 2013 

Neue, selbst geschriebene Hymne
Höringen: Gesangverein begeht sein 125-Jähriges mit eindrucksvoller Feier



Höringen: Gesangverein begeht sein 125-Jähriges mit eindrucksvoller Feier

Eine selbst geschriebene eigene Hymne, hochwertiger Gesang und viele junge Akteure: Am Samstag hat sich der Gesangverein Höringen an der Feier zum 125-jährigen Bestehen im voll besetzten Bürgerhaus einiges einfallen lassen. Sogar eine kleine „Schatzsuche“ gehörte zum Programm, war doch die Jubiläumsurkunde plötzlich unauffindbar ...Für einen der musikalischen Höhepunkte sorgte Alexandru Popescu mit seinem Solovortrag „O sole mio“. Begleitet von Maria Maj am Klavier überzeugte der Tenor sowohl durch Stimmgewalt als auch durch Feingefühl – die Zuschauer honorierten dies mit frenetischem Applaus. Begeisterte Besucher dann auch beim Gastauftritt der „Hobby-Singers“ aus Otterbach. Sie präsentierten eindrucksvoll unter anderem einige Stücke aus dem Musical „Cabaret“.Aber auch die „Hörmonists“ des Gesangvereins Höringen wussten zu begeistern: Dieser Chor war im Jahr 2011 von Klaus Denzer, erster Vorsitzender des Gesangvereins Höringen, ins Leben gerufen worden. Mit der Zielsetzung, vor allem jüngere Menschen für das Singen zu begeistern. Die „Hörmonists“ bestehen allerdings nicht nur aus zahlreichen Kindern und Jugendlichen, sondern werden durch einige Erwachsene komplettiert. Daraus resultiert nicht nur eine große Varianz in der Körpergröße, sondern auch in der Stimmfarbe der Sänger und Sängerinnen. Dass die „Hörmonists“ bereits nach zwei Jahren wie ein eingespieltes Team funktionieren, zeigten sie unter anderem mit ihrer bewegenden Darbietung des Liedes „Ich wollte nie erwachsen sein“. Dabei zückte der ein oder andere Besucher ein weißes Taschentuch, fühlte er sich unter Freudentränen in die eigene Kindheit zurückversetzt.

Weiterer Höhepunkt des Abends: die Höringer Hymne. Diese ist in Zusammenarbeit von Dirigentin Melania Popescu und Sängerin Theresa Schweden entstanden. Darin wird das pfälzische Dorf in all seinen Facetten gesanglich und melodisch beschrieben. Klar, dass vor allem die Höringer Besucher bei dieser Darbietung ganz aus dem Häuschen gerieten. Auch der Männerchor Höringen, der in Chorgemeinschaft mit dem MGV Gundersweiler existiert, hat sein Können einige Male demonstriert. Tolle Gastauftritte feierten die Sängervereinigung Winnweiler, der Gundersweilerer Frauenchor und der gemischte Chor „Geh Vorwärts“ aus Gehrweiler.

Theresa Schweden und Alexandra Busch gingen auf die Geschichte des Gesangvereins Höringen ein. Einschnitte in der erfolgreichen Geschichte des Vereins stellten eigentlich nur die beiden Weltkriege dar. Außerdem lobten sie den aktuellen ersten Vorsitzenden Klaus Denzer, der sich seit der Amtsübernahme im Jahr 2010 durch großes Engagement ausgezeichnet habe. Denzer selbst nutzte den Abend, um zahlreichen Unterstützern des Vereins zu danken. Auch Dirigentin Melania Popescu, seit 2010 im Amt, erhielt viel Lob für ihr engagiertes Wirken. Landrat Winfried Werner lobte den Verein für seine tolle Jugendarbeit. Nicht nur Werner betonte, dass damit der Verein eine große Zukunft vor sich habe.

Mit Humor genommen haben Zuschauer und Organisatoren die Suche nach der Jubiläumsurkunde. Als Hartmut Doppler, Präsident des Chorverbandes der Pfalz, diese nach seiner Lobeshymne auf den Höringer Gesangverein überreichen wollte, war sie unauffindbar. Auch die folgende Suchaktion war erfolglos; vermutlich hatte sie Doppler einfach vergessen. Er versprach dann aber, die Urkunde so schnell wie möglich nachzureichen. Der Stimmung im Saal tat dies aber keinen Abbruch – im Gegenteil. Schließlich hatten die Höringer ja auch mindestens 125 Gründe, um gut gelaunt zu feiern. Diesmal sogar mit eigener Hymne (mjw)

 
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